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Digitale Lernformate entstehen nicht im Labor. Sie entstehen im Projekt.
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Innovation trifft Ausbildung: Digitale Tools direkt für Fachkräfte entwickelt.
Einige Gespräche wirken länger nach als andere. Der Besuch des OWYO CAMPUS bei der TU Dresden, genauer gesagt am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK), gehört dazu. Nicht nur wegen beeindruckender Technologien, die Materialien und Konstruktionen auf den Prüfstand stellen, sondern auch wegen der Klarheit, mit der dort über Bildung und Transfer gesprochen wird.
Die Überführung des technisch Möglichen in kombinierte und anwendungsnahe Mechanismen ist das Ziel vieler Projekte am ILK. Das gilt auch für das Projekt DigiKunst (Die virtuelle Spritzgießmaschine für die Ausbildung) von Dr.-Ing. habil. Robert Kupfer, welches als Lernmethode konkret für die Anwendung in der beruflichen Aus- und Weiterbildung entwickelt wurde. Echtzeitfähige 3D-Modelle machen komplexe Prozesse sichtbar, die sich in der klassischen Ausbildung nur schwer vermitteln lassen. Wer mit diesen Modellen arbeitet, entwickelt ein anderes Verständnis für Abläufe und Fehlerquellen.
Entscheidend ist, wie solche Ansätze nach der Entwicklung eines Prototyps in die Praxis überführt werden können. Zur Skalierung gehört deshalb die Frage, ob und wie Ausbilder und Einrichtungen in der Lage sind, diese Werkzeuge eigenständig anzuwenden und weiterzuentwickeln.
An diesem Punkt wird das 2024 gestartete Projekt DigiTrain (Digitale Zwillinge für die Fachkräfteausbildung) strategisch relevant. Gemeinsam mit 3D Interaction Technologies arbeitet das ILK daran, digitale Lerninhalte so zugänglich zu machen, dass sie ohne vertiefte Programmierkenntnisse erstellt werden können. Der Ansatz verschiebt die Gestaltungsmöglichkeiten zurück in die Organisationen. Ausbilder sind nicht mehr nur Anwender, sondern entwickeln neue Lernprozesse aktiv mit. DigiTrain läuft dabei unter dem Dach der T!Raum-Initiative Syntral.
Die Praxispartner von DigiKunst wie das Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft und die Fahrzeugelektrik Pirna zeigen, wie eng Bildung und Industrie verzahnt sein müssen, damit solche Konzepte tragfähig werden. Vielen Dank an Dr.-Ing. Andreas Hornig und Dr.-Ing. Daniel Weck für den interessanten Einblick und Austausch, den sie dem OWYO CAMPUS gewährt haben.
Lernen aus Sicht der Teilnehmenden: praxisnah und digital zukunftsorientiert
Wir bewerten neue Lernmethoden aus der Sicht der Teilnehmenden. Die Lernqualität bemisst sich dabei im Verständnis und der Befähigung zur Anwendung komplexer Inhalte. Technologische Lösungen erfüllen ihren Zweck dann, wenn sie diesen Transfer unterstützen.
Diese Haltung verändert auch die Projektlogik. Entwicklung verläuft nicht entlang von Funktionen, sondern entlang von Lernprozessen. Welche Inhalte müssen sichtbar werden? Wo entstehen Verständnislücken, wie können wir diese schließen und welche Technologien unterstützen uns dabei?
Für den OWYO CAMPUS ist diese Perspektive wichtig, denn unsere Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Bildung, Arbeitsmarkt und Integration. Viele Teilnehmende bringen fundiertes Fachwissen mit, stehen jedoch vor der Aufgabe, dieses Wissen in einem neuen Umfeld anzuwenden. Digitale Lernformate können diesen Übergang beschleunigen, wenn sie konsequent aus der Anwendung gedacht werden.
Der Besuch am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der Technische Universität Dresden verdeutlicht die zentrale Projektausrichtung, technologische Grundlagen systematisch in konkrete, praxisnahe Bildungsangebote zu überführen und deren nachhaltige Verstetigung sicherzustellen.
Projektentwicklung in der Erwachsenenbildung muss aus der Perspektive der Lernenden erfolgen und bedarf der engen Vernetzung mit Praxispartnern. Die konsequente Übersetzung von Wissen in anwendbare Lernprozesse sehen wir als gemeinsame Aufgabe von Forschung, Industrie und Wirtschaft. Wer diese Übersetzung beherrscht, gestaltet die Zukunft der Weiterbildung aktiv mit.
Kontakt für weitere Informationen:
Jacob Romankiewicz | Senior Project Manager
Tel. 0351 8770042 | projektleitung@owyo.de
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Erstes OWYO CAMPUS Event im Rahmen der Internationale Wochen gegen Rassismus
Rund 20 Teilnehmende tauschten sich am OWYO CAMPUS lebendig über Alltag und Arbeit in Deutschland aus. Der nächste Termin „Zusammen gegen Diskriminierung“ steht bereits fest!
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Beim Besuch am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden wird sichtbar, wie digitale Lernformate komplexes Fachwissen verständlich machen und direkt auf die Praxis übertragen. Lernende werden dabei aktiv in den Lernprozess mit einbezogen.
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Drei Veranstaltungen am CAMPUS im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus
Dem Aufruf folgend beteiligt sich der OWYO CAMPUS gemeinsam mit der Stadt Dresden am interkulturellen Austausch für Respekt und Menschenwürde gegen Rassismus. Themenbeiträge finden am 20., 27. März sowie 1. April 2026 im OWYO CAMPUS statt.
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